Ausblenden Details

Impressionen der Schlussfeier 2018


Ausblenden Details

Impressionen der Schlussfeier 2019

4:16
Ausblenden Details

Bristol für B-/E-Profil-Lernende

Möchtest Du Deine Englisch-Kenntnisse vor der Englischprüfung noch vertiefen?

Dann "Welcome to Bristol"!

Klicke hier für weitere Informationen.

Ausblenden Details

Sprachaufenthalt in Frankreich

Erneut besuchten unsere BM-Klassen des 2. Lehrjahrs die schöne Ortschaft Tours in Frankreich. Dort bereiten sich die Lernenden auf das Diplom DELF B1 junior vor. Hier ein paar Impressionen der ersten Reisegruppe (08.-20.04.2018).
Ausblenden Details

ÜfK-Ausflüge: Teambuilding für die Neulinge

In der sechsten Schulwoche nach den Sommerferien durften die Lernenden des ersten Lehrjahres zusammen mit ihren Klassenlehrpersonen auf einen Ausflug. Dabei ging es um das Modul 1/2 der sogenannten ÜfK (Überfachliche Kompetenzen). Die Klassen haben jeweils unterschiedliche Dinge erlebt. Hier geht es zu den ausführlichen Berichten und Fotos.

Ausblenden Details

Bilder der Abschlussfeier 2017 - Rangkandidatinnen und Rangkandidaten

Ausblenden Details

Bilder der Abschlussfeier 2017

Bilder der Abschlussfeier 2017
Ausblenden Details

Feierliche Diplomübergabe

Fröhliche und stolze Gesichter allerorten: Mehr als 450 erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der Kaufmännischen Grundbildung konnten am 27. Juni 2017 in der Eventhalle der Messe Basel ihr Fähigkeitszeugnis entgegennehmen. Ein feierliches Ereignis für alle Anwesenden. Klicken Sie sich hier zu den Impressionen.
Ausblenden Details

Die KV-Ausbildung: Top-Basis, um beruflich Fuss zu fassen

Solides Karriere-Fundament: Wie die aktuelle Abgängerbefragung des Kaufmännischen Verbands Schweiz zeigt, macht sich die klassische, duale KV-Lehre für die Absolventinnen und Absolventen nach wie vor bezahlt. Die Chancen auf eine feste Anstellung nach erfolgreichem Abschluss sind sehr gut, die Arbeitslosenquote der KV-Absolvierenden über die letzten fünf Jahre auf tiefem Niveau stabil.
Ausblenden Details

Qualifikations-Zertifikat für die Sprachausbildung Französisch

Grosse Ehre: Bereits seit vielen Jahren bereiten wir unsere Lernenden auf die DELF B1-Sprachprüfungen in Französisch vor. Daher wurde der Handelsschule KV Basel nun das Label «Centre de préparation aux examens DELF DALF en Suisse» verliehen. Ein grosses Dankeschön an unsere motivierten Lehrpersonen, die das Fach Französisch mit voller Hingabe unterrichten!

Sozialversicherungen: Das ändert sich zum 1. Januar

Wenn die Champagnerkorken knallen, der Alkohol fliesst, die Verliebten sich Liebesschwüre machen und der Rest sich Vorsätze für das neue Jahr überlegt, ist Silvester. Doch wenn man dann am 1. Januar aufwacht – ob verkatert oder nicht – hat sich nicht nur die Jahreszahl geändert, sondern es treten auch neue gesetzliche Regelungen in Kraft; beispielsweise auch betreffend der Sozialversicherung. Die Handelsschule KV Basel zeigt, was sich zum 1. Januar 2020 ändert:

Höhere AHV-Beitragssätze

Per 1. Januar 2020 wird der AHV-Beitragssatz um 0.3 Prozentpunkte erhöht. Diese Anpassung geht auf das Inkrafttreten des Bundesgesetzes über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) zurück. Dies bringt der AHV jährlich über 2 Milliarden Franken an zusätzlichen Einnahmen. So wird ab dem 1. Januar 2020 der AHV/IV/EO-Beitrag für Arbeitnehmende und Arbeitgeber von 10.25 % auf 10.55 % steigen. Die Mindestbeiträge der selbstständig Erwerbenden für AHV/IV/EO werden von 5.196 % auf 5.344 % und der maximale Beitrag für AHV/IV/EO von 9.65 % auf 9.95 % erhöht. Für Erwerbstätige, die der freiwilligen Versicherung angeschlossen sind, steigt der AHV/IV-Beitragssatz von 9.8 % auf 10.1 %.

Und das ist noch nicht alles, wie Erwin Meier bestätigt: „Für Nichterwerbstätige wird der AHV/IV/EO-Mindestbeitrag von 482 auf 496 Franken und der AHV/IV/EO-Höchstbeitrag von 24'100 auf 24'800 Franken angehoben“, so der Dozent im Lehrgang Sachbearbeiter/in Sozialversicherungen an der HKVBS. Zudem erhöhe sich in der freiwilligen AHV/IV der Mindestbeitrag von 922 auf 950 Franken und der Höchstbeitrag von 23‘050 auf 23‘750 Franken.

Mehr Geld für die Miete erst 2021

Auch ist die Reform der Ergänzungsleistungen (EL) abgeschlossen. Nach über zweijähriger Beratung hat sich das Parlament 2019 auf eine Vorlage geeinigt und dieser zugestimmt. Da die Kantone für die Vorbereitungen zur Umsetzung aber mindestens ein Jahr benötigen, befinden sich die Ausführungsbestimmungen zur EL-Reform in der Vernehmlassung. Sie sollen durch den Bundesrat Anfang 2020 verabschiedet werden. „Die Änderungen bei den Ergänzungsleistungen werden daher erst am 1. Januar 2021 in Kraft treten“, sagt Meier, „dann gibt es jedoch viele.“

So bekommt 2021 der, der mehr als 100'000 Franken Vermögen besitzt, keine EL mehr. Bei Ehepaaren beträgt die Schwelle 200'000 Franken. Bisher war es auch möglich, dass Personen Ergänzungsleistungen beziehen, die über höhere Vermögen verfügen. Neu wird zudem eine Rückerstattungspflicht auf rechtmässig bezogene Ergänzungsleistung eingeführt: Übersteigt das Erbe eines ehemaligen EL-Bezügers 40'000 Franken, ist der EL-Bezug rückerstattungspflichtig. Bei Ehepaaren erfolgt die Rückerstattung beim Zweitverstorbenen.

Weil die Mieten in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind, hat das Parlament die Beiträge erhöht. „Das gilt vor allem für die Städte“, so Meier. In diesen könnten Alleinstehende künftig Mietkosten bis zu 1‘370 Franken an den Lebensbedarf anrechnen, in der Agglomeration 1‘325 Franken und auf dem Land 1‘210 Franken. „Auch wird der Zuschlag für rollstuhlgängige Wohnungen von 3‘600 Franken neu auf 6‘000 Franken erhöht.“

Weniger Geld für Kinder

Neu ist zudem, dass die Höhe der EL, die jemand erhält, vom Einkommen des Ehepartners abhängt. So wird dieses zu 80 Prozent angerechnet – bisher waren es zwei Drittel. Bei invaliden Personen mit einem Anspruch auf ein Taggeld der IV wird es voll angerechnet. Meier sagt: „Auch für Kinder gibt es weniger Geld.“ So würden die Ansätze für den Lebensbedarf von Kindern unter 11 Jahren gesenkt werden, erklärt er. „Bei älteren Kindern bleiben die heutigen Ansätze bestehen.“ Wer des Weiteren sein Vermögen ohne wichtigen Grund um mehr als 10 Prozent pro Jahr verbraucht, soll weniger Ergänzungsleistungen bekommen. Bisher musste nur der mit Kürzungen rechnen, der sein Vermögen verschenkt hat. Wobei es hier eine Einschränkung gibt, wie Meier erklärt: „Wird das Vermögen aus wichtigen Gründen ausgegeben, kann der Bundesrat in seiner Verordnung auf die Anrechnung verzichten.“

Sorgen oder Gedanken muss man sich jetzt jedoch noch nicht über die Änderungen machen. Denn: Führt die EL-Reform bei Betroffenen zu Kürzungen, werden diese frühestens 3 Jahre nach Einführung erfolgen. Führt die Reform zu einer Erhöhung der Ergänzungsleistungen, wird diese Erhöhung sofort erfolgen. Meier sagt: „Wichtig ist einzig immer, dass Versicherte und Begünstigte die Formulare exakt ausfüllen und die erforderlichen Nachweise beilegen.“

Das Wichtigste im Überblick

Höhere AHV-Beitragssätze: Die AHV-Beitragssätze werden per 1. Januar 2020 erhöht. Dies bringt der AHV jährlich über 2 Milliarden Franken an zusätzlichen Einnahmen.

Reform der Ergänzungsleistungen (EL): Das Parlament hat sich auf eine Vorlage geeinigt und ihr zugestimmt. Die Änderungen werden am 1. Januar 2021 in Kraft treten, da sie der Bundesrat noch verabschieden muss.

Gewichtige Änderungen bei den EL: Mehr Geld für die Miete, strengere Vorgaben beim Vermögen, weniger Geld für Kinder und Verschwendung wird bestraft.


Publiziert am Mittwoch, 11. Dezember 2019.